Trotz Vereinsrekord Bronze verpasst

 

SGS-Sprinter Michael Pohl fehlt bei den „Hessischen“ eine Hundertstel

War das knapp: Der Sprinter Michael Pohl (SG Schlüchtern) verpasste bei den hessischen Hallenmeisterschaften in Frankfurt/Kalbach nur um einen Wimpernschlag (0,01 Sekunden) Bronze. Pohl (7,04 Sekunden) wurde im 60-Meter-Finale der Männer Vierter.

Mit vier Athleten ging die SG Schlüchtern bei den „Hessischen“ der Männer, Frauen und B-Jugend an den Start. Über 500 Sportler aus 102 Vereinen kämpften bei den ersten Landestitelkämpfen 2011 um die Medallien. Die SGS war durch Michael Pohl, Mario Böhm und Sven Vesmanis im 60-Meter-Lauf der Männer und Constanze Meiritz im Dreisprung der weiblichen Jugend B vertreten.

Mario Böhm lief im Vorlauf gute 7,34 Sek. und Sven Vesmanis 7,54 Sek. Michael Pohl sprintete im Vorlauf 7,08 Sek. als Erster über die Ziellinie und ließ so starke Sprinter wie Bernd Knack von der Eintracht Frankfurt (7,10 Sek.) und den späteren Bronzemedalliengewinner Daniel Otterbein (TSV Eintracht Stadtallendort (7,11 Sek.) hinter sich. Im Zwischenlauf explodierte Michael Pohl und steigerte sich auf neue Bestzeit und Vereinsrekord auf 7,01 Sek. Mit der drittbesten Zwischenlaufzeit zog der SGS-Athlet ins Finale ein. Während der Krifteler Felix Göltl in 6.97 Sek. das Titelduell gegen den Viezemeister Benjamin Brömme (LG-Eintracht-Frankfurt) 6,98 Sek. knapp für sich entschied, verpasste Michael Pohl als Vierte in 7,04 Sek. gegenüber dem Dritten Daniel Otterbein 7,03 Sek. um eine Hundertstel Sekunde die Bronzemedallie.

Im Dreisprung der weiblichen Jugend B verpasste Constanze Meiritz als Neunte mit 9,83 m nur um fünf Zentimeter den Endkampf der besten acht für die drei weiteren Sprünge. Mit ihrer bisherigen Bestleistung von 10.39 m hätte sie den dritten Platz belegt. Zwischen ihrem neunten und dritten Platz lagen gerade einmal 37 cm. Hier merkte man die fehlenden Trainigsmöglichkeiten – Hallensperrung (Schneelast) der Großsporthalle.