Frauenmannschaft testet Reaktions- und Reflexball

Um etwas Abwechslung in das Training zu bekommen und gleichzeitig das Ballgefühl zu verbessern, setzten unsere Spielerinnen im Training zwei spezielle Bälle ein. Das Besondere: Die Spielgeräte sind nicht rund, vielmehr erinnert der sogenannte Reflexball an ein Ei, der Reaktionsball an eine Pyramide. Dadurch verändern sich die Flugeigenschaften und das Wegspringen nach Bodenkontakt.

Zuerst wurden die Bälle beim altbekannten 5:1 eingesetzt; durch die besonderen Eigenschaften der Bälle versprangen diese anfangs häufig den außenstehenden Spielerinnen, doch auch die in der Mitte hatten Schwierigkeiten bei der Balleroberung. Nach einigen Minuten "Eingewöhungszeit" kamen aber alle schon deutlich besser mit den ungewöhnlichen Spielgeräten klar. Als danach wieder mit einem normalen Ball gespielt wurde ließen sich schon leichte Verbesserungen bezüglich Reaktionsschnelligkeit und Ballbehandlung feststellen.

Doch nicht nur die Feldspielerinnen, sondern auch die Torfrauen bekamen die ungewöhnlichen Eigenschaften zu spüren. Das unerwartete Wegspringen förderte ihre Aufmerksamkeit und Reaktionsschnelligkeit in besonderer Weise - die Bälle sind daher besonders für das Torwarttraining zu empfehlen.

In den Trainingspausen versuchten sich einige Spielerinnen am Jonglieren. Auch hier kam es nach anfänglichen Schwierigkeiten zu Verbesserungen.

 

Abschließend lässt sich festhalten, dass man den ruhigen Umgang als auch Konzentration bei der Ballbehandlung lernt, ebenso aber auch, im entscheidenden Moment mit schnellen, kleinen Bewegungen zu reagieren: Mit Hektik und überhasteten Bewegungen sind die Aktionen zum Scheitern verurteilt, da sich die Spielgeräte dann nicht kontrollieren lassen. Ganze Trainingseinheiten nur mit dem Reaktions- und/oder Reflexball durchzuführen, schösse über das Ziel hinaus. Doch eignen sich die Bälle gut um immer mal wieder im Training neue Reize zu setzen und Konzentration und Koordination zu fordern bzw. zu fördern