SGS-Trio misst sich mit der Elite Deutschlands

crosslauf

Beim „Darmstadt-Cross“ waren, neben Top-Läufern aus ganz Deutschland, mit Madani Niaose und den Rösler-Zwillingen Jaakkima und Aleksi auch drei Lauftalente der SG Schlüchtern am Start.

 

Auszug aus den Kinzigtalnachrichten vom 23.11.2011

Darmstadt ist mit dem schnellsten Wiesenparcour Deutschlands erste Cross-Adresse im Lande. In seiner 27. Auflage diente der „DA-Cross“ als Qualifikationsrennen für die Europameisterschaft, ebenso waren die deutschen Polizeimeisterschaften, der deutsche Cross-und Studenten-Cup in den Wettbewerb integriert.

Auf die Schlüchterner Madani Niaose (M 13), Aleksi und Jaakkima Rösler (M 15) wartete enorm starke Konkurrenz. Andreas Henrich, der die Schlüchterner betreute, sagte: „Die Strecke war kurzfristig von der Lichtwiese auf eine sehr grobe und sandige Wiese mit vielen Unebenheiten und Löchern sowie kurzen, sehr steilen Wällen verlegt worden, was dazu führte, dass die Rennen den Teilnehmern alles abverlangten.“
Um so höher seien die Ergebnisse der jungen Schlüchterner zu bewerten, konnten doch alle drei in Teilnehmefeldern mit bis zu 60 Startern vorne mitmischen, betonte Henrich. Madani Niaose musste bei den B-Schülern zuerst an den Start. Henrich: „Er hatte die Anweisung, gleich zu Beginn vorne mitzumischen, da sich bei solchen Rennen die Platzverteilung oft bereits auf den ersten 600 bis 800 Metern ergibt.“ Leichtgewicht Niaose ging schnell an und kam auch noch federleicht über die sechs kurzen, aber steilen Wälle. Er verlor nie den Kontakt zu den Führenden und konnte mit einem starken Zielsprint noch zwei Konkurrenten abfangen, sowie den Fuldaer Dauersieger des Rhönsupercups, Lorenz Rau, in Schach halten. Sieger wurde Benni Ley aus Worms (9:05,6 min.) vor dem hessischen Kaderathleten Lenny Löffler vom SSC Hanau-Rodenbach (9:20,7 min.). Niaose kam nur wenige Sekunden hinter dem Tübinger Robert Baumann, dem Sohn des Olympiasiegers Dieter Baumann, als hervorragender Achter der M 13 in 9:57,7 Minuten ins Ziel.

Die Rösler-Zwillinge aus Vollmerz starteten bei den A-Schülern (M14/M15). Auch ihnen hatte Henrich „Angriff“ verordnet, um sich möglichst früh eine gute Platzierung zu sichern. Allerdings legten die späteren Sieger David Zawadski vom SC Neubrandenburg (8:30,1) und der Zweite, Max Glöckner (SC Magdeburg/ 8:32,1) ein höllisches Tempo vor, dem die anderen Teilnehmer nicht folgen konnten. Dem allzu schnellen Beginn mussten die Röslers zollen. Ihnen schwanden im zweiten Teil die Kräfte, auch die Konzentration ließ nach. So ging mancher Platz verloren, weil man die Konkurrenz in den Kurven innen „durchschlüpfen“ ließ und sich gegen Rempeleien nicht wehrte.
Jaakkima Rösler wurde in 9:07,4 Minuten Elfter der M 15 und Aleksi, dem sein Trainingsrückstand vom Sommer anzumerken war, wurde Zwölfter (9:13,2).

 

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